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Wie ich mit Schmerzen, Schweinehund & zwei neuen Hüften ins Ziel kam
✨ Von Null auf 10 Kilometer – oder: Wie ich den Schweinehund ausgetrickst habe ✨
10 km, 9 Monate nach Hüft-OP – und warum Aufgeben keine Option war
7. September 2025, in Sarnen. Strahlendes Herbstwetter, 24°C, der Sarnersee glänzt wie gemalt. Und ich? Neun Monate nach meiner zweiten Hüftoperation stehe ich am Start eines 10 km Laufs. Nervös wie vor einer Prüfung, gut hydriert und genügend gegessen, motiviert – aber mit Schmerzen im Gepäck.
Nach einem Kilometer wusste ich: der Plan „10 km in 60 Minuten“ war so realistisch wie Einhörner im Sarnersee.
Aufgeben? Mein Sohn hatte mir vor dem Start klargemacht: „Aufgeben ist keine Option!“
Also lief (und ging) ich weiter. Langsam, mit stechenden Schmerzen im linken Bein, immer wieder auf Augenhöhe mit meinem alten Bekannten: dem Ischiasnerv? Muskelkrämpfe? Ich weiss es nicht. Doch Emotionen kamen wieder hoch…
Doch während ich kämpfte, passierte etwas: Ich begann die Kulisse, die Sonne, den Moment zu geniessen. Und am Ende überraschte mich meine Zeit – denn während ich mich hinkend und schleppend über die Strecke quälte, hätte ich nie geglaubt, dass doch noch so ein Ergebnis herauskommt.
👉 Fazit: Der Lauf kam zu früh. Mein Körper war noch nicht bereit. Aber im Ziel anzukommen, zusammen mit meinem Bruder und meinem Sohn, war unbezahlbar.
Mein Sohn ist meine Inspiration – er hat mir nach meiner 2. Hüft-OP gezeigt: Es ist alles möglich, wenn man daran glaubt.
Jetzt gehe ich ein paar Schritte zurück, baue Muskeln für die Hüftstabilität auf und hole mir weitere Profis an meine Seite. Denn auch ich spüre – wie viele meiner Kunden – die Folgen von Skoliose und jahrelangen Fehlhaltungen nicht sofort selbst.
Heute weiss ich: Das Ziel ist nicht immer die Zeit. Das Ziel ist, dran zu bleiben. Wer weiss, wo ich in einem Jahr stehe?
mr | September 2025
